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Weitere GeldspritzenDie zweite Corona-Welle setzt die Nationalbank unter Druck

Weltweit stellt sich die Frage nach erneuten Rettungsmassnahmen durch Notenbanken und Staaten. Die Anleger an den Börsen scheinen damit zu rechnen.

Muss einem erneuten Aufwertungsdruck auf den Franken widerstehen: Nationalbankpräsident Thomas Jordan.
Muss einem erneuten Aufwertungsdruck auf den Franken widerstehen: Nationalbankpräsident Thomas Jordan.
Foto: Anthony Anex (Keystone)

Die erste Welle der Ausbreitung des Coronavirus war weltweit begleitet von riesigen staatlichen Stützungsprogrammen und einmalig expansiven Massnahmen der Notenbanken. Das half in vielen Ländern, die Krise besser zu bewältigen. Es hatte aber auch zur Folge, dass die Aktienmärkte sich trotz der schweren Krise vergleichsweise gut halten konnten. Jene in den USA weisen gemessen am dort wichtigsten Aktienindex S&P500 sogar noch höhere Werte aus als zu Jahresbeginn.

Etwas weniger stark haben sich die Börsen in Europa entwickelt, wie etwa der Schweizer Leitindex SMI zeigt. Aber auch hier stehen die Kurse nicht für eine schwere Weltwirtschaftskrise.

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