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Nicht nur der Treffer zum SiegDas ist das 500. Champions-League-Tor der Bayern

Im Final der Königsklasse schoss Bayerns Kingsley Coman den Siegtreffer. Doch das Tor ebnete nicht nur den Sieg, es war auch ein Treffer für die Ewigkeit.

59 Minuten mussten die Zuschauer warten, bis sie das erste Tor im diesjährigen Champions-League-Final sahen. Dann passierte es im Spiel zwischen Paris St-Germain und Bayern München.

Nach einem schönen Angriff der Münchner wurde der Ball auf Kimmich zurückgelegt, welcher mit einer gefühlvollen Flanke auf den zweiten Pfosten Kingsley Coman fand. Dieser traf mit einem präzisen Kopfball in die weite Ecke und liess Navas keine Chance.

Nur Real und Barcelona schossen mehr Tore

Das Tor des gebürtigen Pariser war nicht nur der Treffer zum Champions-League-Sieg und somit zum Triple, es war auch das 500. Champions-League-Tor der Bayern im Wettbewerb überhaupt. Nur Real Madrid und der FC Barcelona liegen noch vor dem FC Bayern. Madrid schoss in der Champions League 567 Tore, den Katalanen gelangen 517 Tore.

Dass dieser Fakt die Münchner – zumindest im Moment des Tores – wenig interessierte, ist aber klar. So hatte sich Coman wohl eher gefreut, dass er seine Startelf-Aufstellung rechtfertigen konnte (im Viertel- und Halbfinal sass er zu Beginn auf der Bank). Auch wird er genauso wie die anderen Bayern-Spieler und -Verantwortlichen gehofft haben, dass das Tor den Sieg ebnete. Schliesslich hätte es nichts bedeutet, wenn den Parisern am Ende mehr Tore gelungen wären.

Doch nach 90 Minuten war klar: Der Treffer war alles. Comans Goal war der Siegtreffer, der Treffer zum Champions-League-Titel, zum Triple – und das 500. Tor der Münchner in der Königsklasse.

6 Kommentare
    Gerhard Brugger

    Die Bayern sind nicht gerade mein Herzensclub, haben aber schlussendlich nicht unverdient gewonnen, Tuchel hat mit seiner abwartenden, zoegerlichen Taktik den Titel vergeigt, wer mit diesem hochkaraetigen Sturm im Verlaufe von 90 Min. zu nur 3 Chancen kommt, hat den Titel nicht verdient, folgerichtig waere jezt die Entlassung des Trainers, der Millionen in den Sand gesetzt hat.