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Neuer Lockdown im DreilandDas grosse Bibbern vor Folgen der harten Corona-Massnahmen

Welche Auswirkungen die neuen Regeln in Deutschland und Frankreich haben werden, wird sich zeigen. Die Angst vor dem Ausbleiben der Schweizer Kunden und den wirtschaftlichen Folgen ist gross.

Das Rheincenter in Weil am Rhein ist nah bei Basel und gut zu Fuss oder mit dem Tram erreichbar. Die Furcht ist gross, dass die verschärften Corona-Massnahmen in Deutschland sich auf die Kunden auswirken können.
Das Rheincenter in Weil am Rhein ist nah bei Basel und gut zu Fuss oder mit dem Tram erreichbar. Die Furcht ist gross, dass die verschärften Corona-Massnahmen in Deutschland sich auf die Kunden auswirken können.
Foto: Kostas Maros (Tamedia)

Das Trauma von der Grenztrennung im Dreiland ist noch ganz frisch: Im Frühling zogen die Schweiz, Deutschland und Frankreich systematische Grenzkontrollen hoch, was nicht zusammenlebende Paare und Familien trennte und einen Grenzübertritt nur noch für Grenzgänger oder Personen möglich machte, die dringende Gründe wie Arztbesuch oder Patienentenversorgung geltend machen konnten. Viele Geschäfte im deutsch-schweizerischen Grenzraum erlitten massive Einbussen, ebenso Geschäfte im Elsass.

Im Verlaufe des Mittwochs kamen die Erinnerungen an diese massiven Einschnitte wieder hoch. Tagsüber sickerten allmählich Informationen zum Lockdown in Deutschland durch, der ab dem 2. November gilt – Beizen und Restaurants müssen schliessen, es dürfen sich nur noch zwei Hausstände treffen, und auch in den Läden kommt es zu weiteren Regeln, mit dem Ziel, die Zahl der Kunden in den Geschäften zu reduzieren. Der französische Präsident Emmanuel Macron verkündete um 20 Uhr einen weiteren Lockdown für Frankreich.

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