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Ibiza-Affäre in Österreich«Dieses Video hat mein Leben gefressen»

Der Privatdetektiv Julian H. brachte mit einem Video Österreichs Vizekanzler zu Fall. Jetzt spricht er erstmals.

Feuchtfröhlicher Sommerabend, heikler Deal: Johann Gudenus, Heinz-Christian Strache (sitzend) und die angebliche russische Oligarchennichte.
Feuchtfröhlicher Sommerabend, heikler Deal: Johann Gudenus, Heinz-Christian Strache (sitzend) und die angebliche russische Oligarchennichte.
Screenshot SZ

Es war ein Video, das in Österreich ein politisches Erdbeben auslöste. Am 17. Mai 2019 veröffentlichten der «Spiegel» und die «Süddeutsche Zeitung» heimlich erstellte Aufnahmen, die ein Treffen im Sommer 2017 dokumentierten. Damals kamen auf Ibiza der damalige FPÖ-Vorsitzende und spätere Vizekanzler, Heinz-Christian Strache, dessen Parteifreund Johann Gudenus und eine angebliche russische Oligarchennichte zusammen.

In dem knapp siebenstündigen Gespräch in einer Finca ging es unter anderem um Anteile an der mächtigen «Kronen Zeitung» und um Parteienfinanzierung an den Behörden vorbei. Strache stellte seiner Gesprächspartnerin Staatsaufträge in Aussicht. Nach der Veröffentlichung des Videos löste Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) die Koalition mit der FPÖ auf.

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