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Interview mit Sportmediziner«Das Fitnessstudio ist nicht so einfach zu ersetzen»

«Fitnesspapst» Ingo Froböse glaubt nicht, dass sich das Training durch die Corona-Pandemie dauerhaft ins Wohnzimmer verlagert, sondern eher in die virtuelle Realität. Das dürfte auch die klassische Muckibude verändern.

Die Schweizer Freestyle-Skifahrerin Fanny Smith trainiert zu Hause während des Ausbruchs der Coronavirus-Krankheit.
Die Schweizer Freestyle-Skifahrerin Fanny Smith trainiert zu Hause während des Ausbruchs der Coronavirus-Krankheit.
Foto: Anthony Anex (Keystone)

Herr Froböse, der Versandhändler Otto meldete kürzlich einen Anstieg beim Verkauf von Heimsportgeräten um 800 Prozent. Fitness-Apps und Onlinekurse sind beliebt wie nie. Glauben Sie, dass die Leute nach der Pandemie gar nicht in die Fitnessstudios zurückkehren?

Viele Trainingsgeräte werden wie schon vor der Pandemie im Keller landen. Zum Training gehört sehr viel mehr als nur in einer Videokonferenz Übungen auf Ansage zu machen. Um langfristig zu Hause alleine sein Programm abzuspulen, um sich anschliessend eine Kerbe in den Colt machen zu können, braucht man sehr viel Disziplin. Das schaffen Sportler, aber der normale Mensch in der Regel nicht. Bei den Apps ist das Problem, dass die mich nicht wie ein Trainer beobachten und die Trainingspläne entsprechend anpassen können.

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