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Es tut sich etwasDas Fax hat in den Spitälern bald ausgedient

Anfang der Pandemie war es im Gesundheitswesen üblich, Daten mit Methoden aus dem letzten Jahrhundert auszutauschen. Nun ist endlich Besserung in Sicht.

Telefax ade: Neu sollen im Gesundheitswesen Leistungserbringer und Kostenträger digital kommunizieren.
Telefax ade: Neu sollen im Gesundheitswesen Leistungserbringer und Kostenträger digital kommunizieren.
Foto: LAB

Noch vor wenigen Monaten rieb sich die Bevölkerung die Augen über gewisse Zustände im Schweizer Gesundheitswesen. «Ärzte müssen Corona-Fälle per Fax ans BAG melden», titelten die Zeitungen. Die veraltete Kommunikation war mitverantwortlich für zahlreiche Pannen bei der Covid-Statistik.

Auch beim Datentransfer zwischen Spitälern und Krankenkassen wähnte man sich bis vor kurzem im letzten Jahrhundert. Mittlerweile verbessert sich auch da einiges, auch dank Corona: Stetig mehr Kantone, Krankenkassen und Spitäler raufen sich zusammen und tauschen Informationen digital aus. Und zwar standardisiert über Swiss Health Information Processing, kurz Ship. Das System ist so etwas wie eine Datenautobahn zwischen Leistungserbringer und Kostenträger. Entwickelt hat es der Datalogistiker Sasis, eine Tochtergesellschaft des Krankenkassenverbandes Santésuisse.

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