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Da war mal wasDas Elend der Baselbieter Abgeordneten

Immerhin finden im Landratssaal noch alle Parlamentarier Platz.

Mister Speaker John Bercow im britischen Unterhaus.
Mister Speaker John Bercow im britischen Unterhaus.
Foto: Jessica Tylor (Keystone)

Baselbieter Parlamentssitzungen sorgen immer mal wieder für Überraschungen. Da hielt doch jüngst der Landrat wie seit Monaten Corona-bedingt seine Sitzung im Basler Messezentrum ab und sollte einen Kredit für Umbau und Sanierung des Liestaler Regierungsgebäudes mit dem Landratssaal sprechen. Und einmal mehr erinnerte die Ambiance im Saal San Francisco des Messezentrums eher an eine Verbands-Delegiertenversammlung als an eine Parlamentssitzung.

Vielleicht war ja diese sterile, auf reine Zweckmässigkeit ausgerichtete Umgebung der Grund, weshalb mit dem Fraktionschef der Freisinnigen, Andreas Dürr, plötzlich die Fantasie durchging. Jedenfalls beschwerte sich Dürr bei dieser Gelegenheit über die unwürdigen räumlichen Verhältnisse nicht etwa im Messezentrum, sondern im Regierungsgebäude zu Liestal, verhöhnte dieses auch noch als «Ochsenscheune» und verlangte die Rückweisung des Sanierungsgeschäfts. Nicht nur sollte der Kanton ein neues Verwaltungsgebäude bauen, sondern gleich auch noch ein neues Parlamentsgebäude. Nur ein solches sei einem Parlament wie dem Baselbieter Landrat und Abgeordneten wie Andreas Dürr noch angemessen.

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