Zum Hauptinhalt springen

Gefährliches KiffenGemessen an den Zielen, ist das Cannabisverbot gescheitert

Jugendliche starben, weil sie gepanschtes Gras rauchten. Die Schweiz könnte solche Dramen durch eine kontrollierte Abgabe endlich verhindern.

Besonders Jugendliche sind durch den Cannabiskonsum gefährdet, weshalb das Verbot aufrechterhalten wird. Doch das verunmöglicht Konzepte mit einem besseren und umfassenderen Jugendschutz.
Besonders Jugendliche sind durch den Cannabiskonsum gefährdet, weshalb das Verbot aufrechterhalten wird. Doch das verunmöglicht Konzepte mit einem besseren und umfassenderen Jugendschutz.
Foto: Archiv Tamedia AG

Die Jugendlichen gingen davon aus, normales Cannabis zu rauchen, doch dann spürten sie extreme Auswirkungen auf Körper und Psyche – solche Fälle häufen sich in der Schweiz. Und auch am tragischen Tod der beiden 15-Jährigen in Zollikerberg vor rund einer Woche soll Chemie-Gras schuld sein. Der Reflex, nun sofort eine Verschärfung des Cannabisverbotes zu fordern, ist mehr einem Aktionismus geschuldet, der seine Wurzeln in einem Ohnmachtsgefühl hat, als dass er Überlegungen entspringt, wo eine Veränderung tatsächlich eine Verbesserung bewirken könnte.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.