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Im Schatten der Geschichte

Schweizer Historiker sind national kaum mehr präsent – und verlieren international den Anschluss.

Verdeckte Vergangenheit. Was Zwingli in Zürich predigte, ging um die Welt, aber an ­seinem Wirkungsort beschäftigt sich kein Historiker mehr damit.
Verdeckte Vergangenheit. Was Zwingli in Zürich predigte, ging um die Welt, aber an ­seinem Wirkungsort beschäftigt sich kein Historiker mehr damit.
Keystone

Was in Zürich begann, prägt heute eine Welt. Ulrich Zwingli, der Leutpriester am Grossmünster, formulierte vor bald 500 Jahren eine Theologie, die via Genf nach England, Schottland und Amerika gelangte – und die Kultur zweier Weltreiche mitbestimmte. Die reformierte Lehre verbreitete sich erst im britischen Empire, dann in den Vereinigten Staaten, sie ist vermutlich der bedeutendste Exportartikel der Schweizer Geschichte, ein gewaltiger Stoff.

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