Zum Hauptinhalt springen

Aussenminister Lawrow erfreutDas Basler Unispital im Sog der Russland-Agitatoren

Ein Neurologe kritisiert auf einer Propaganda-Seite die offizielle Version des Gift-Anschlags auf den russischen Oppositionellen Alexei Nawalny – und ruft damit russische Behörden und obskure «Journalisten» auf den Plan.

Der russische Aussenminister Sergei Lawrow persönlich lobt den Basler Arzt für seine Unterstützung.
Der russische Aussenminister Sergei Lawrow persönlich lobt den Basler Arzt für seine Unterstützung.
Foto: Keystone

Ein Basler Arzt am Unispital tritt auf die geopolitische Weltbühne. Der russische Aussenminister Sergei Lawrow teilt Anfang Februar auf der Webseite des Aussenministeriums mit: «Ich habe den sehr ausführlichen offenen Brief von Doktor M. (Name der Redaktion bekannt. Anm.d.R.) an mich vom 22. Januar 2021 geschätzt, in dem er seine Expertenmeinung zu den verfügbaren Veröffentlichungen über die Behandlung von Alexei Nawalny in der Charité-Klinik in Berlin zum Ausdruck brachte.»

Der Basler Arzt setzt sich in einem veröffentlichten Kommentar kritisch mit der Untersuchung des Giftanschlags auf den russischen Oppositionellen Alexei Nawalny auseinander. Der Neurologe ist jedoch noch keine Grösse seines Fachs, sondern Assistenzarzt. Der Autor versucht im Artikel zwar, mit seinem Doktortitel Glaubwürdigkeit auszustrahlen, aber er verwendet nicht auch noch seine Anstellung am Unispital als zusätzliche Kredibilitätskrücke. Der Arzt agiert also als Privatperson.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.

Mehr zum thema