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Kartenzahlungen wegen CoronaDas Bargeld verliert in Basel an Stellenwert

Immer mehr Menschen bezahlen ohne Noten und Münzen. Braucht es das physische Geld überhaupt noch?

In den Lebensmittelgeschäften Coop und Migros sind die Kartenzahlungen seit Corona nochmals stark angestiegen.
In den Lebensmittelgeschäften Coop und Migros sind die Kartenzahlungen seit Corona nochmals stark angestiegen.
Foto: Keystone (Symbolbild)

Seit das Migros-Drachencenter im letzten Herbst umgebaut wurde, stehen dort im Obergeschoss mehrere Selfscanning-Kassen, bei denen die Kundschaft ihre Ware selber vergüten kann – die Bezahlung bei diesen Automaten erfolgt ausschliesslich bargeldlos. Wer mit Noten oder Münzen zahlen möchte, muss sich bei den verbliebenen klassischen Kassen anstellen.

In Basel ist diese Entwicklung bekannt. Die Soho-Bar in der Steinenvorstadt nimmt bereits seit rund einem Jahr kein Bargeld mehr an. Noch drastischer ist es in anderen Ländern, wie etwa in Schweden. Eine dortige Umfrage zeigt, dass nur noch etwa 16 Prozent der Kinder ihr Taschengeld physisch erhalten. Die schwedische Notenbank befürchtet, dass das Bargeld bald völlig verschwindet.

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