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Weniger Fälle als in der RomandieDarum ist Basel (noch) kein Corona-Risikogebiet

Während mehrere Kantone wie Zürich, Genf oder Waadt den Schweizer Grenzwert überschritten haben, hat ihn Basel seit Mitte Juni nicht einmal berührt. Doch nun warnt der Kanton vor einem Anstieg.

Die Schweiz schickt Einreisende aus Staaten, die innert zwei Wochen mehr als 60 Corona-Fälle pro 100’000 Einwohner verzeichnen, in Quarantäne. Seit gestern hat die Schweiz diesen Grenzwert selber erreicht. Dieser Umstand sorgte am Montag für viel Aufmerksamkeit. Besonders hohe Werte verzeichnet die Westschweiz. Basel-Stadt indessen, das als Grenz- und Stadtkanton ebenfalls prädestiniert für hohe Fallzahlen wäre, befindet sich im Schweizer Mittelfeld. Die neue Covid-19-Zahl, an der die Länder und Kantone gemessen werden, wurde vom Bund mit einem Grenzwert versehen: Sobald eine Region innert zwei Wochen mehr als 60 Fälle pro 100’000 Einwohner zählt, gilt sie als Risikogebiet. Tatsächlich hat Basel-Stadt diesen Grenzwert im Gegensatz zu Zürich, Waadt oder Genf seit Ende des Lockdown nie überschritten – ja nicht einmal berührt. Woran liegt das?

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