Zum Hauptinhalt springen

Corona-Streit um Terrassen spitzt sich zu«Dann soll der Bundesrat das Militär in die Skigebiete schicken»

Kantonsvertreter stellen sich jetzt offen gegen den Bund und weigern sich, die Bergbeizen-Terrassen zu schliessen.

Im Kanton Nidwalden «erlaubt»: Sonnenanbeter auf einer Terrasse im Weiler Wirzweli.
Im Kanton Nidwalden «erlaubt»: Sonnenanbeter auf einer Terrasse im Weiler Wirzweli.
Foto: Samuel Schalch

Es geht längst nur noch vordergründig darum, ob der Verzehr eines Mittagessens auf einer Sonnenterrasse oder im Schnee epidemiologisch sinnvoller ist. Im Streit um das Offenhalten der Terrassen in den Skigebieten, der sich in den letzten Tagen zwischen dem Bundesrat (in Person von Gesundheitsminister Berset) und einigen Bergkantonen entwickelt hat, geht es um Grundsätzliches: Wer hat im Föderalismus eigentlich das Sagen, wenn Bern einen Entscheid getroffen hat?

Aktuell präsentiert sich die Lage so, dass sich die renitenten Kantone trotz klarer Ansagen aus Bern nicht um diese scheren. «Wir versuchen hier, Zeit zu schinden, bis Ruhe eingekehrt ist. Wir sagen einfach, dass wir die Angelegenheit noch beraten müssen», gibt ein hochrangiger Kantonsvertreter zu, der nicht namentlich genannt werden will.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.