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Interview mit der obersten Erziehungsdirektorin«Da werden nun sehr viele Familien Schwierigkeiten bekommen»

Silvia Steiner, Präsidentin der Konferenz der Erziehungsdirektoren, sieht keinen Grund, die Schulen flächendeckend zu schliessen. Auch müsse verhindert werden, dass wegen einzelner infizierter Kinder ganze Schulhäuser in den Lockdown gezwungen würden.

Silvia Steiner sorgt sich um die psychische Gesundheit der Jugend, sollten die Schulen erneut geschlossen werden.
Silvia Steiner sorgt sich um die psychische Gesundheit der Jugend, sollten die Schulen erneut geschlossen werden.
Foto: Sabina Bobst

Der Bundesrat will vorderhand auf Schulschliessungen verzichten, zieht sie aber für später in Erwägung. Wie beurteilen Sie diesen Entscheid?

Er hat ihn sehr einvernehmlich mit den Kantonen und der Taskforce gefällt. Wir sind uns alle einig, dass diese Massnahme die Ultima Ratio sein soll. Nur wenn es nicht mehr anders geht, sollen die Schulen schliessen.

Wie einheitlich ist die Haltung bei den Erziehungsdirektorinnen und -direktoren?

Die ist ziemlich einheitlich. Wir wollen Alleingänge wenn immer möglich vermeiden.

Warum hat dann der Aargau heute im Alleingang die Schliessung der Gymnasien und der Berufsschulen beschlossen?

Dazu kann ich nicht viel sagen, ich kenne die Situation im Aargau zu wenig.

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