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Die neue politische MitteCVP-Präsident Gerhard Pfister will das C aus dem Parteinamen streichen

Eine bislang unveröffentlichte parteiinterne Studie besagt: Das C hat als Parteiname keine Zukunft. Alternativen wie «Mitte» verheissen dagegen Wählergewinne.

Sucht nach einem neuen Namen für seine Partei: CVP-Chef Gerhard Pfister
Sucht nach einem neuen Namen für seine Partei: CVP-Chef Gerhard Pfister
Foto: Urs Lindt (Freshfocus)

«Es besteht jetzt Handlungsbedarf», denn das C sei ein Handicap. Das sagt mit Gerhard Pfister ausgerechnet jener CVP-Chef, der noch bei seinem Amtsantritt vor gut drei Jahren seine in Wahlen gebeutelte Partei wieder zu einer christlichen Wertepartei machen wollte. An der Urne blieb der Erfolg aus. Man müsse anerkennen, dass es so nicht gehe, sagt Pfister jetzt und will die grosse Kehrtwende einleiten. Weg vom konservativen C, hin zu einer modernen Kraft der Mitte. Bis zum Herbst will er der CVP-Basis eine «Öffnungsstrategie mit einem Namenswechsel vorlegen», wie er sagt.

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