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VergleichCredit Suisse legt Streit mit US-Aktionären bei

Die Grossbank CS hat sich in den USA mit Aktionären auf eine Vergleichszahlung von 15,5 Millionen Dollar geeinigt.


Hat Täuschungsvorwürfe von sich gewiesen und sich nun mit den US-Aktionären geeinigt: Die Credit Suisse in New York. (Archivbild)

Hat Täuschungsvorwürfe von sich gewiesen und sich nun mit den US-Aktionären geeinigt: Die Credit Suisse in New York. (Archivbild)
Keystone/Martin Rütschi

Die Grossbank Credit Suisse (CS) hat sich in den USA in einem Rechtsstreit mit Aktionären auf eine Vergleichszahlung von 15,5 Millionen Dollar geeinigt. Dies geht aus am Freitag veröffentlichten Gerichtsakten hervor.

In dem Streit ging es um Abschreibungen über insgesamt eine Milliarde Dollar, die das Schweizer Geldhaus Anfang 2016 auf Risikokredite vorgenommen hatte. Die von vier Pensionsfonds angeführten Kläger sahen sich durch das damalige CS-Management irregeführt, da dieses vor den Abschreibungen noch von «umfassenden» Risikokontrollen bei notleidenden Krediten gesprochen hatte.

Die CS hatte Täuschungsvorwürfe von sich gewiesen. Mit dem Vergleich ist kein Schuldeingeständnis verbunden. Er muss noch von einem Bundesgericht in Manhattan gebilligt werden.

SDA