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JeckpotCorona und die Seuche des Besserwissens

Virologe Christian Drosten mit seinem Bundesverdienstkreuz. Welcher Normalo weiss mehr über Viren als er? Wahrscheinlich keiner.
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50 Kommentare
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    Gabor von Zoltan

    Der "Seuche der Besserwisser" ging zuerst einmal ein Tsunami an Unfähigen voraus, die noch nicht einmal eine Statistik zu lesen vermochten. Das darf nicht vergessen werden.

    Was dabei alles an Blödsinn in die Welt gesetzt wurde, ging ja auf keine Kuhhaut. Und zwar gerade auch von Medienschaffenden, die Halb- und schlichte Unwahrheiten produzierten, bloss weil ausgerechnet ihnen nicht klar war, was die Werte und Zahlen in den Diagrammen bedeuteten, zu denen sie dann vollkommen unzutreffende Erklärungen verfassten.

    Als Möchtegern-Experten haben sich in jenem Stadium besonders Journalisten und "Experten" geoutet, die man noch nicht einmal darauf hinweisen durfte, dass sie grad einen Nonsens produzierten. Nonsens, der im selben Moment von ebenjenem statistischen Material als Nonsens entlarvt wurde, in welchem sie darüber "berichteten"!

    Auch wenn man dadurch nicht den Hauch von Besserwisserei zum eigentlichen Thema - nämlich Epidemiologie und Virologie! - äusserte, wurde man sofort als "Covidiot" angepampt und es wurden Verschwörungstheorie-Affinität angedichtet... Nur damit diese Figuren ungestört weiter unter Beweis stellen konnten, dass sie schlicht nichts von Statistik verstanden hatten.

    Irgend etwas scheint in den letzten Jahren echt abhanden gekommen zu sein, beim Thema Fehleroffenheit und der Fähigkeit, sich Hinweise auf einen Irrtum erst mal anhören zu können, anstatt diese einfach nur aufgebracht zu überschreien.