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Uni-Arzt wegen Tierquälerei vor Gericht

Der Leiter eines Forschungsprojekts ficht seinen Schuldspruch wegen Widerhandlung gegen das Tierschutzgesetz an.

Der betreffende Arzt hielt fest, er brauche für seine Versuche nur ein Viertel der bewilligten Menge an Mäusen.
Der betreffende Arzt hielt fest, er brauche für seine Versuche nur ein Viertel der bewilligten Menge an Mäusen.
Keystone

Der Arzt fühlte sich zutiefst ungerecht behandelt: «Ich hätte die Busse ja einfach schlucken können, doch ich wollte Klarstellung», sagt er am Montag vor dem Strafgericht Basel. Der forschende Arzt des Universitätsspitals war per Strafbefehl zu einer Geldstrafe von 5000 Franken verurteilt worden. Er habe als Versuchsleiter nicht dafür gesorgt, dass die Tiere nach den Operationen genügend Schmerzmittel erhalten hatten. Ausserdem sei bei einer Maus eine klaffende Wunde zu spät festgestellt worden, und er habe Operationsnähte zu lange nicht gezogen. Dadurch seien den Tieren unnötige Schmerzen zugefügt worden.

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