Stabwechsel bei Aeneas Silvius

Nach 15 Jahren als Stiftungspräsident hat Urs Breitenstein genug. Sein Nachfolger steht bereits fest.

Urs Breitenstein gab seinen Rücktritt als Stiftungspräsident bekannt.

Urs Breitenstein gab seinen Rücktritt als Stiftungspräsident bekannt.

(Bild: Roland Schmid)

Daniel Wahl

Die kleine, aber feine Aeneas-Silvius-Stiftung sorgt an der Universität Basel für hoch­karätige Vorlesungen mit internationalen Referenten in den ­Bereichen Theologie, Geschichte und Philosophie. Die Vorträge werden dann jährlich vom Schwabe-Verlag-Verleger Urs Breitenstein gebündelt herausgegeben.

Nach fast 15-jähriger Tätigkeit hat Breitenstein am Mittwochabend seine Demission als Stiftungsratspräsident eingereicht. An seine Stelle rückt Axel Christoph Gampp, Titularprofessor für Allgemeine Kunstgeschichte. Für den ebenso scheidenden Aktuar Urs Müller sind als Delegierter der Katholischen Kirche Basel-Stadt Felix Hafner, Professor für Öffentliches Recht, und als Delegierter der Katholischen Kirche Baselland Thomas Kyburz-­Boutellier nachgerückt. Ferner wurde der Stiftungsrat mit der Theologin Monika Hungerbühler von der Offenen Kirche Elisabethen um ein Mitglied aufgestockt.

Die Aeneas-Silvius-Vorlesung wurde am 30. Juni 1960 als Gabe der Katholiken zur Feier der vor 500 Jahren erfolgten Gründung der Universität Basel begründet. Das betonen die Katholiken, die keine Fakultät an der Uni Basel haben, an ihren Vorlesungen vor rund 100-köpfigem Publikum gerne und immer ­wieder: Dank der Stiftung hätten die Katholiken ein Bein in der Universität Basel. (wah)

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