In drei Varianten aus der Kupferpfanne auf den Tisch

Neben den Raclette-Stuben, den Flammkuchen und Käseküchlein auf dem Petersplatz gibt es in der Häfelimärt-Zone eine wunderbare Risotteria.

Gemütliche Holzhütte mit genügend Stehtischen: In der Risotteria am Häfelimärt in der Bernoullistrasse dampft das italienische Reisgericht in drei Pfannen.

Gemütliche Holzhütte mit genügend Stehtischen: In der Risotteria am Häfelimärt in der Bernoullistrasse dampft das italienische Reisgericht in drei Pfannen.

(Bild: Florian Bärtschiger)

Dominik Heitz

Bevor die 549. Herbstmesse endet, kehren wir noch einmal – statt wie üblich in einem Restaurant – ausnahmsweise bei einer Essbude auf einem der Messeplätze ein.

Letzte Woche flanierten wir bei schlechtem Wetter durch die «Fressmeile» unter den vor Regen schützenden Arkaden des Messeplatzes und verdrückten nach reiflicher Überlegung Rinds-Hackfleisch-Kiechli am Food-Truck von Trudi und Markus Ott. Jetzt, da uns am Mittwoch das Wetter etwas Sonnenschein schenkt, wagen wir uns auf den Petersplatz. Wir stolpern über lachende Plüschtierchen, die sich am Boden wälzen, und staunen über die vielen Leute, die am Petersgraben vor dem chinesischen Kilin-Palast, den Eiche-Grilladen und beim Baselbieter Chäsbängel geduldig Schlange stehen.

Das kulinarische Angebot hat damit aber noch lange nicht sein Ende gefunden. Gleich drei Raclette-Stuben schaben den flüssigen Käse für ihre ­Gäste auf die heissen Kartoffeln. Flammkuchen und Käseküchlein gehen wacker über den Tresen. Jeffery’s Steakhouse brummt, und vor dem Kaffi zum König glitzern die Kronleuchter.

Am Ende finden wir uns in der Häfelimärt-Zone vor der Risotteria mit ihren Stehtischchen vor und unter dem Dach der Holzhütte. In drei kupfernen Pfannen rühren die Angestellten das italienische Reisgericht an, denn es gibt den Risotto in drei Varianten: nature (Fr. 9.50), mit Pilzen (Fr. 13.–) und mit Trüffelaroma (Fr. 14.–). Und wer es mag, für den servieren die Köche den Risotto mit Pilzen zusammen mit Trüffelaroma (Fr. 16.–).

Wir freuen uns: Der Risotto ist frisch gemacht und nicht schon stundenlang auf einer Herdplatte parat gestanden. Sämig fliesst er von der Gabel, und die Portion scheint uns gerade richtig. Doch für ein kleines Dessert sind wir schon noch zu haben. Vorbei am Stand des Saftpresse-Verkäufers, der weiss, wie er seine Produkte an den Mann und die Frau bringen muss, schlendern wir Richtung Petersgraben: Denn wir fühlen uns von den Pasteis de Nata angezogen, jenen portugiesischen Blätterteigtörtchen, die mit einer geschmeidigen Eiercreme gefüllt sind.

Köstlich.

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