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Fälschen für den Meisterfälscher

Ausgerechnet beim Text über Claas Relotius, der Reportagen für den «Spiegel» erfand, kam es auf Wikipedia zu Manipulationen.

Es wird nicht ruhig um ihn: Claas Relotius bei einer Preisverleihung in Berlin (Archiv). Foto: Star Press

Es wird nicht ruhig um ihn: Claas Relotius bei einer Preisverleihung in Berlin (Archiv). Foto: Star Press

Thomas Knellwolf@KneWolf

«Nein, ich bin nicht Claas Relotius», ­beteuert der Wikipedia-Autor, der sich «Snapperl» nennt. Er ist soeben überführt worden als Manipulator des Eintrags über den journalistischen Meisterfälscher. «Ich wollte etwas beitragen», versucht sich der Ertappte zu rechtfertigen, «nicht mehr, nicht weniger.» Es sind seine letzten Worte im Onlinelexikon. «Snapperl» taucht ab.

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