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Das Elsass ist bei Geothermie erfolgreicher als Basel

Nur 35 Kilometer entfernt von der Grenze bauen die Franzosen bereits die vierte Anlage und versorgen bald rund 100'000 Haushalte mit Energie aus der Tiefe.

Löste in Basel Erdbeben aus, welche die Bevölkerung vom Projekt abschreckten: Die ehemalige Geothermieanlage in Kleinhüningen.

Löste in Basel Erdbeben aus, welche die Bevölkerung vom Projekt abschreckten: Die ehemalige Geothermieanlage in Kleinhüningen.

Mischa Hauswirth

In den Geschichtsbüchern wird dereinst vielleicht mal stehen, dass die Basler die Idee hatten. Erfolgreicher bei der Umsetzung jedoch sind die Elsässer. Rund 35 Kilometer entfernt von der Schweizer Grenze soll innerhalb der nächsten fünf Jahre ein Geothermiekraftwerk entstehen. Aus 2500 bis 3000 Meter Tiefe pumpt die Anlage Wasser herauf – heisses Wasser. Bernard Kempf, der das Geothermieprojekt für die Electricité de Strasbourg ent­wickelt, geht davon aus, dassdas Wasser in dieser Tiefe 110 bis 120 Grad Celsius warm ist. Es stammt aus einer Erdschicht,wo Wasserströme auf natürliche Weise von der enormen Hitze im Erdkern aufgeheizt werden.

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