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«Diese Ansichten sind absolut von vorgestern»

Aus Sicht von Philipp Schoch ist die Haltung von Elisabeth Augstburger inakzeptabel.

Herr Schoch, Ständeratskan­didatin Elisabeth Augstburger hat viel Häme, aber auch ­Zuspruch geerntet, weil sie im BaZ-Porträt sagte, eine Therapie könne gegen Homo­sexualität helfen. In Ihrem Jahr als Landratspräsident war sie Vize. Haben Sie sie damals als konservativ erlebt?

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Ist eine solch konservative Haltung als politische Meinung akzeptabel?

Findet sich eine solche Haltung innerhalb der EVP häufig?

Finden Sie das nicht diskriminierend?

«Homosexualität ist keine Krankheit, mir hat es jedenfalls noch nie Schmerzen gemacht.»

In den Online-Medien hat Elisabeth Augstburger auch einige positive Reaktionen ausgelöst. So behauptet ­jemand, die sexuelle Orientierung suche man sich zwar nicht aus, dies bedeute jedoch nicht, dass sie nicht therapierbar sei. Schliesslich würde man ja auch Therapien für Depressive nicht verbieten, weil sich diese ihre Depression auch nicht ­aus­gesucht haben. Beelendet Sie eine solche Haltung?

Ist das so?

Hat sich die Gesellschaft ­diesbezüglich seit zehn bis zwanzig Jahren geändert?

Standen Sie früher ­gesellschaftlich selber unter Druck, sodass Sie eine Therapie in Erwägung zogen?

Der Bundesrat hat soeben entschieden, dass er Therapien zwar verurteilt, sie jedoch nicht verbieten will. Finden Sie, er hat richtig entschieden?