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Die verlorene Ehre des Hüseyin Akin

Der Basler Filmemacher wurde von der "Schweiz am Wochenende" als Spitzel insinuiert. Nur hat dieser nichts mit der Sache zu tun. Vergeblich kämpft er bislang für eine Richtigstellung.

Der Basler Filmemacher Hüseyin Akin hofft auf eine Genugtuung. Foto: Pino Covino
Der Basler Filmemacher Hüseyin Akin hofft auf eine Genugtuung. Foto: Pino Covino

Hüseyin Akin ist in der Türkei aufgewachsen, ist 58 Jahre alt und so etwas wie eine Drehscheibe für die Integration von Türken und Kurden am Rheinknie. Der Filmemacher lebt schon seit über 30 Jahren im Kleinbasel und hat sich durch Filme wie «Ruhe bitte!» oder «Die Hoffnung» sowie diverse Integrationsprojekte einen Namen gemacht. Seit dem Artikel «Der Spion zur rechten Zeit» von der «Schweiz am Wochenende» (SAW) jedoch sieht er sich im privaten und im beruf­lichen Umfeld mit Ablehnung konfrontiert. Grund ist eine ­Namensnennung der SAW im ­Artikel vom 23. September 2017 (siehe Box). «Ich merkte plötzlich, dass ich wegen dieses Artikels Probleme bekam. Es ist für mich seither schwieriger, an Aufträge zu kommen», erzählt Akin. «Die Leute denken, ich hätte den Spitzel aufgedeckt oder stecke da irgendwie mit drin und es könnte Probleme geben, wenn man mit mir spreche.»

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