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«Die Strasse nützt allen»

Die Befürworter der Langmattstrasse argumentieren, den «Lückenschluss» brauche es, weil BLT-Expresstram und Sportzentrum die Verkehrssituation verschärfen.

Zwei Drittel der Langmattstrasse sind für neun Millionen Franken gebaut worden. Sie in der Sackgasse enden zu lassen, wäre ein Skandal, finden Oskar Kämpfer, Andreas Dürr und Thomas Schulte (v.l.).

Zwei Drittel der Langmattstrasse sind für neun Millionen Franken gebaut worden. Sie in der Sackgasse enden zu lassen, wäre ein Skandal, finden Oskar Kämpfer, Andreas Dürr und Thomas Schulte (v.l.).

(Bild: Lucia Hunziker)

Daniel Wahl

Als das Referendumskomitee um die grüne Oberwilerin Lotti Stokar gegen das Kantonale Strassenbauprojekt Langmattstrasse für die Abstimmung vom 24. November mobilmachte, pflanzte es sich auf dem Veloweg zwischen Marbach und dem Acker auf. Dies, um im Grünen den geplanten «Lückenschluss» zwischen den beiden Talachsen im Leimental als «nutzlos» zu bezeichnen. Gestern bezog – durchaus symbolisch – das Pro-Komitee auf der anderen Seite des Marbachs Stellung: im überbauten Gewerbegebiet Mühlematt, bei dem Haushaltsapparate- und Küchenbauer U. Baumann AG. Das kleine, noch zu vollendende Strassenstücklein von 250 Meter Länge – das letzte Drittel der bereits für neun Millionen Franken gebauten und in einer Sackgasse endenden Langmattstrasse in Oberwil – erregt eben die Gemüter.

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