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Der «Wunderkind»-Bonus fällt weg

Der frühbegabte Pianist Joseph-Maurice Weder musste lernen, das Publikum ohne Jöö-Faktor zu gewinnen. Mit 31 gibt der Pratteler nun sein Debüt in der Carnegie Hall in New York.

Stellt sich am Sonntag mit Liszts h-Moll-Sonate dem New Yorker Publikum vor: Pianist Joseph-Maurice Weder. Foto: Grzegorz Rynski

Stellt sich am Sonntag mit Liszts h-Moll-Sonate dem New Yorker Publikum vor: Pianist Joseph-Maurice Weder. Foto: Grzegorz Rynski

Simon Bordier

Als «Wunderkind» feierte die «Basler Zeitung» im Herbst 1999 den Musiker Joseph-Maurice Weder. Die BaZ-Kritikerin rang nach einem Konzert des blutjungen Prattelers um Worte: «Wenn Genie das Talent der Erfindung dessen ist, was nicht gelehrt oder gelernt werden kann, so traf dies zweifelsohne am Sonntagabend für den erst elfjährigen Klaviersolisten Joseph-Maurice Weder zu.»

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