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Der Niedergang eines einstigen Traumberufs

Früher wollten viele Buben Lokführer werden. Heute haben die SBB grosse Mühe, Personal für den Führerstand ihrer Züge zu finden.

Gaetan Bally (Keystone)

Gaetan Bally (Keystone)

Thomas Gubler

Den Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) sollen angeblich in den nächsten Jahren 1000 Lokführer fehlen. Erste Auswirkungen der Misere waren kürzlich auf der S9-Strecke zwischen Sissach und Olten zu spüren, als plötzlich das Läufelfingerli mangels Lokführer nicht einsatzbereit war und stattdessen ein Ersatzbus eingesetzt werden musste. Wie kann eine Institution wie die SBB plötzlich feststellen: Uns fehlen 1000 Lokführer? Leute in einer Funktion, notabene einer, die in meiner Kindheit und Jugendzeit noch als Traumberuf galt, ähnlich dem Piloten, der aber für viele schon etwas zu abgehoben war.

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