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Kommentar zum Abgang AckermannsChuzpe ist gefragt statt Mutlosigkeit

Der Nachfolger oder die Nachfolgerin im Präsidialdepartement muss lustvoll eine mutige Kulturpolitik machen.

Elisabeth Ackermann hat in vier Jahren keine Spuren als Basels oberste Kulturverantwortliche hinterlassen.
Elisabeth Ackermann hat in vier Jahren keine Spuren als Basels oberste Kulturverantwortliche hinterlassen.
Foto: Pino Covino

Der Verzicht von Elisabeth Ackermann, sich auf einen zweiten Wahlgang einzulassen, ist eine grosse Chance. Eine grosse Chance insbesondere für den Bereich Kultur im Kanton, einen Neuanfang zu wagen. In den letzten vier Jahren zwölf Jahren, wenn man es genau nimmt, denn die Ära Morin ging leider fast nahtlos in die Ära Ackermann über wurde keine Perspektive entwickelt. Es war keine Vision erkennbar, und es waren nicht Personen an den leitenden Stellen im Departement, die Chuzpe und erkennbares Talent hatten.

Aufbruchstimmung? Elan? Tatendrang? Fehlanzeige! Es geht gar nicht um Marc Fehlmann oder nicht Marc Fehlmann, sondern um eine Museumspolitik, die kreativ und zeitgemäss ist, die neue Wege einschlägt mit allen Ecken und Kanten. Und die vor allem von den Köpfen oben, die die Verantwortung tragen, vorgegeben wird und nicht von den Verhinderern und Bremsern unten, die sich in Spinnweben verfangen und an Staubmäusen ersticken.

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