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Bericht der «Financial Times»China zerschlägt AliPay – und erzwingt separate Kredit-App

Alipay (im Bild das Logo des Hauptquartiers in Shanghai) ist das Tochterunternehmen von Alibaba. Dieses geriet bereits im Herbst vergangenen Jahres ins Visier der Regulierer.
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AFP

20 Kommentare
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    Tobias Keller

    Der Chef der US-Börsenaufsicht SEC, Gary Gensler hat so direkt wie noch nie vor den Risiken von Investitionen in chinesische Unternehmen gewarnt. Im letzten Monat kündigte er an, neue Börsengänge chinesischer Unternehmen zu stoppen, wenn sie sich nicht genau in die Bücher schauen lassen wollen, was bisher unglaublicher Weise nicht der Fall war.

    In den USA sind aktuell rund 280 chinesischen Unternehmen gelistet, zum Teil finden sich diese Gesellschaften auch viel beachteten Nasdaq100-Technologie-index und im breit gefächerten S&P 500 - Index wieder.

    Viele Unternehmen lassen sich in den USA über so genannte Variable Interest Entities (VIEs) listen. Bei einem solchen Konstrukt erwerben Investoren eigentlich Anteile an Briefkastenfirmen, die oft auf den Cayman-Islands ansässig sind.

    Detailliertere Angaben zur Gesellschaft sollen bereits ab Anfang nächsten Jahres in die Jahresberichte der Unternehmen aufgenommen werden. Es spitzt sich also alles langsam aber sicher zu einem Crash verdächtigen Desaster zu. Dann geht es nicht "nur" um 300 Mrd. wie bei Evergarand sondern um Billionen und die Weltwirtschaft.

    Kann gut sein, dass Autokrat Xi Jinping, mit dem schlimmsten rechnet, nämlich mit einem Weltwirtschaftscrash und deshalb die Daumenschrauben überall anzieht, weil ihm seine Berater klar gemacht haben, dass es mit wirtschaftlicher Kollaboration keinen Ausweg mehr aus dieser liquiditätsgetriebenen Sackgasse gibt. Autokrat Xi Jinping möchte in erster Linie seine Macht retten.