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Schulhauserweiterung in BinningenBürgerliche befürchten ein Fass ohne Boden

Die Bürgerlichen fordern Kostendisziplin bei der Erweiterung des Primarschulhauses Meiriacker. Ein Planungskredit für 17 Millionen Franken wird bewilligt.

So sieht das Meiriacker-Schulhaus heute aus. Geplant ist eine Erweiterung mit vier Kindergärten.
So sieht das Meiriacker-Schulhaus heute aus. Geplant ist eine Erweiterung mit vier Kindergärten.
Foto: Tino Briner

Am Montag stimmten im Binninger Einwohnerrat die Bürgerlichen zwar für den Planungskredit von 900’000 Franken für die Erweiterung des Schulhauses Meiriacker. Und doch trauten sie der Sache nicht ganz. Immerhin soll die Erweiterung des Primarschulhauses auf vier Kindergärten und zwei komplette Klassenzüge – je zwei erste bis sechste Klassen – rund 17 Millionen Franken kosten.

Da sei Vorsicht geboten, mahnte die FDP und stellte zwei Anträge: Erstens müsse der Gemeinderat die Finanzierung und Tragbarkeit des Projektes für die Gemeindefinanzen genau aufzeigen. Zweitens verlangten die Freisinnigen, die Bau- und Planungskosten von externen, unabhängigen Fachleuten auf ihre Plausibilität untersuchen zu lassen. «In den nächsten Jahren sind in Binningen Investitionen von 180 Millionen vorgesehen, nur 50 Millionen davon sind vorfinanziert», mahnte Marc Schinzel (FDP). Dies löste bei Simone Abt (SP) «leises Unbehagen» aus. Sie befürchtete, die FDP wolle das Projekt ablehnen. Beatrice Büschlen (Grüne/EVP) fand, zusätzliche Kostenprüfungen würden nur unnötige Mehrkosten verursachen. Mithilfe der CVP/GLP und der SVP brachte die FDP ihre beiden Anträge aber locker durch.

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