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Wintersportler willkommenBündner rechnen mit Sogwirkung ihrer offenen Skipisten

Die Wintersaison darf vorerst weiterlaufen. Skifahrer müssen sich jedoch auf Auflagen und Einschränkungen einstellen.

Skifahrer auf dem Hörnli in Arosa schützen sich mit einem Mundschutz gegen das Coronavirus.
Skifahrer auf dem Hörnli in Arosa schützen sich mit einem Mundschutz gegen das Coronavirus.
Foto: Gian Ehrenzeller (Keystone)

Während auch der Kanton Glarus wegen der steigenden Fallzahlen seine Skigebiete schliesst, lässt Graubünden seine Pisten vorerst bis zum 3. Januar offen. Die Spitäler seien aktuell nicht überlastet und könnten verunfallte Skifahrer versorgen, entschied die Bündner Regierung am Montag.

Allerdings werde der Kanton die Situation täglich beurteilen und wenn nötig neue Entscheide fällen. Als grosse Unbekannte präsentiert sich seit dem Wochenende eine mutierte Variante des Coronavirus, die ansteckender als die bisherige sein soll.

Die Bündner Regierung stellt sich darauf ein, dass ihr Entscheid eine Sogwirkung entfalten wird. Sie rechnet damit, dass Wintersportler aus Kantonen mit geschlossenen Pisten nach Graubünden ausweichen. «Über die Festtage halten sich doppelt so viele Leute in Graubünden auf als sonst», sagte der zuständige Regierungsrat Marcus Caduff. Die Menschen sehnten sich in diesen turbulenten Zeiten, etwas an der frischen Luft zu sein und abzuschalten.

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