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Lohndumping auf IWB-BaustelleBrutschin prangert Arbeitsmarktkontrolle an

Bei Revisionsarbeiten auf der Basler KVA wurden Arbeitsrechte eklatant missachtet. Der zuständige Regierungsrat erwägt, nicht nur fehlbare Firmen, sondern auch die Aufsicht rechtlich zu belangen. Fragen und Antworten zu den Missständen.

Die Basler Kehrichtverbrennungsanlage besitzt zwei Ofenlinien. Diese müssen alle zehn Jahre aufwendig revidiert werden.
Die Basler Kehrichtverbrennungsanlage besitzt zwei Ofenlinien. Diese müssen alle zehn Jahre aufwendig revidiert werden.
Foto: Peter Armbruster

Der Lohndumping-Fall in der Kehrichtverbrennungsanlage an der Hagenauerstrasse in Basel wirft hohe Wellen. Wie die «Basellandschaftliche Zeitung» jüngst berichtete, kamen bei Revisionsarbeiten auf einer der beiden KVA-Ofenlinien Dutzende polnische Arbeiter eines Subunternehmens zum Einsatz, wobei die in der Schweiz geltenden Arbeits- und Lohnbedingungen gebrochen wurden. Die Rede ist von 75-Stunden-Wochen, fehlenden Ruhetagen und unbezahlten Überstunden. Der Basler Grossrat Beat Leuthardt (Basta) verlangt nun mittels Interpellation nähere Informationen zu dem Missstand, zumal die Kehrichtverbrennungsanlage von den Industriellen Werken Basel (IWB), einem Unternehmen des Kantons, betrieben wird. Was muss passieren, damit es künftig bei Wartungsarbeiten in der KVA rechtlich sauber zu- und hergeht? Wir versuchen, die wichtigsten Fragen zu beantworten.

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