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Nach Abwahl von Baschi DürrBraucht es die FDP in Basel noch, Herr Urgese?

Der Freisinn verliert mit Baschi Dürr seinen Regierungsratssitz, im Parlament hat man ebenfalls an Stärke eingebüsst. Die liberale Konkurrenz ist übermächtig. Der Parteipräsident Luca Urgese nimmt Stellung.

Bittere Stunden: FDP-Grossrat Luca Urgese hat es als Basler Parteipräsident des Freisinns nicht leicht.
Bittere Stunden: FDP-Grossrat Luca Urgese hat es als Basler Parteipräsident des Freisinns nicht leicht.
Foto: Nicole Pont

Luca Urgese, die FDP verliert ihren Sitz in der Regierung. Wie beurteilen Sie das Resultat?

Ich gratuliere den drei Gewählten, das gehört sich so. Viel Erfolg! Für uns, klar, ist natürlich das Worst-Case-Szenario eingetreten. Das schmerzt enorm, der Frust sitzt tief.

Warum ist dieses Szenario eingetreten?

Ich glaube, dass viele Linke mit der Kandidatur von Heidi Mück unzufrieden waren. Diese Stimmen gingen dann zu Esther Keller. Ich habe immer davor gewarnt: Eine Stimme für Keller ist eine gegen Baschi Dürr.

Ist nicht die LDP schuld am Basler Freisinn-Fiasko?

Am Ende des Tages muss jede Partei für sich selber schauen, dass sie ihren Kandidaten in die Regierung bringt – ich mache sicher nicht einer anderen Partei einen Vorwurf.

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