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Prost zum FrühstückBloody Mary mit Milla Jovovich

Star-Interviews auf Zoom sind steril. Ausser, man spricht mit dem ehemaligen Modell, das bald auf der Leinwand alle Monster in die Flucht schlagen wird.

Milla Jovovich hatte am 17. Dezember Geburtstag («25 Jahre. Plus 20. Aber das Letztere erwähnen wir nicht»). Und präsentierte sich entspannt – und mit Drink – auf Instagram.
Milla Jovovich hatte am 17. Dezember Geburtstag («25 Jahre. Plus 20. Aber das Letztere erwähnen wir nicht»). Und präsentierte sich entspannt – und mit Drink – auf Instagram.
Foto: Milla Jovovich via Instagram

Haben Sie Ihren virtuellen Apéro schon gehabt, über Zoom oder so? Mir hat kürzlich Milla Jovovich zugeprostet, die Schauspielerin, die sich in den letzten Jahren mit Erfolg durch zahlreiche «Resident Evil»-Filme kämpfte. Der Haken: Ich hatte gerade nichts zu trinken zur Hand vor dem Bildschirm, auf jeden Fall keinen Alkohol. Dabei war in der Schweiz im Moment des Interviews tatsächlich Apéro-Zeit. Bei ihr in Los Angeles dagegen war es morgens um neun.

Wir Filmjournalisten haben ja die internationalen Stars im Jahr 2020 nicht mehr an Festivals getroffen und natürlich auch nicht an organisierten Interviewtagen in London oder Berlin. Das war gut für die Umwelt (keine Flugmeilen), aber schlecht für die Spontanität. Bei den Zoom-Interviews ist alles noch viel steriler und ritualisierter als sonst – ein Moderator bestimmt den Gang des Gespräches. Das sind Auffälligkeiten wie der Frühstücksdrink von Milla Jovovich hochwillkommen.

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