Zum Hauptinhalt springen

Rheinkultur+++ Groove now im September +++ Basler HEK verschiebt Eröffnung +++ Neue Ausstellung im Kunsthaus Baselland nicht nur digital

Ausserdem: Geschichtenbaum der GGG online und Liste zieht in Messehalle

LIVE TICKER BEENDET

Kulturschaffende erhalten in Basel weiterhin Corona-Hilfsgelder

Kulturschaffende und -institutionen in Basel-Stadt erhalten nach dem erneuten Lockdown weiter Ausfallentschädigungen von Bund und Kanton. Für 2020 und 2021 stehen insgesamt 20 Millionen Franken vom Kanton zur Verfügung – eine Summe, die durch Bundesmittel verdoppelt wird.

Für den Zeitraum März bis Oktober 2020 seien insgesamt 16,2 Millionen Franken ausbezahlt worden, teilte das Basler Präsidialdepartement am Mittwoch mit. 586 Gesuche um Ausfallentschädigung seien eingereicht worden – 408 von Kulturschaffenden und 178 von Institutionen. Bewilligt worden seien 430 Gesuche.

Kaum eröffnet und bereits wieder zwangsgeleert: Der sanierte und umgebaute  Musiksaal im Stadtcasino Basel.
Kaum eröffnet und bereits wieder zwangsgeleert: Der sanierte und umgebaute Musiksaal im Stadtcasino Basel.
Foto: Keystone

An selbständigerwerbende Kulturschaffende seien rund 1,8 Millionen, an Institutionen rund 14,4 Millionen Franken ausbezahlt worden. Diese Gelder würden nach Abzug von Kurzarbeits-Entschädigung und Corona-Erwerbsersatz maximal 80 Prozent des Schadens decken, der durch die vom Staat verfügten Einschränkungen entstanden sind. Die fristgerecht eingereichten Gesuche seien bis Ende 2020 behandelt worden.

Fortsetzung bis Ende 2021

Die Unterstützungsmassnahmen werden nun bis Ende 2021 fortgesetzt. Der Kanton staffelt die Eingabetermine für Gesuche um Ausfallentschädigungen: Bis 31. Januar wird er Gesuche von Institutionen entgegennehmen, die den Zeitraum November und Dezember 2020 betreffen. Gesuche für den Zeitraum vom 1. Januar bis 30. April seien bis spätestens 31. Mai einzureichen, heisst es.

Gesuche von einzelnen Kulturschaffenden könnten voraussichtlich ab Mitte Februar 2021 entgegengenommen werden.

Neu werden auch Beiträge an sogenannte Transformationsprojekte gesprochen. Damit sind Projekte gemeint, die zum Beispiel eine strukturelle Anpassung an die durch die Corona-Krise veränderten Verhältnisse zum Ziel haben. Diese Gesuche würden seit Anfang Dezember laufend entgegengenommen. (bor/SDA)

Blues für Basel

Noch längere Zeit ohne Konzerte? Da kriegt man ja den Blues... Der Vorstand der Basler Blues-Reihe «Groove Now» hat Mitte Januar die aktuelle Situation im Zusammenhang mit der Pandemie analysiert und - «hoffentlich in weiser Voraussicht», wie es in der Medienmitteilung heisst - entschieden, die ursprünglich für Juni geplanten Konzerte in den September zu verschieben: «Mit diesem Entscheid möchten wir vermeiden, dass es nochmals zu umfangreichen Verschiebungen oder Annullationen von Konzerten kommt, wie dies im vergangenen Jahr leider unumgänglich war.»

HEK verschiebt Ausstellung

Am Montag gibt das HEK (Haus der elektronischen Künste Basel) bekannt, die Ausstellung «Shaping the Inviaible World» werde aufgrund des neuen Entscheids des Bundesrats verschoben. Anstatt diesen Monat werde die Ausstellung voraussichtlich am 03. März eröffnet und bis Ende Mai dieses Jahres gezeigt.

Zudem plant das Team des HEKs am 03. März um 19 Uhr eine digitale Vernissage. Der Zutritt sei während den Eröffnungstagen bis am 07. März gratis. Für die Zwischenzeit hat das Hek ein digitales Angebot zusammengestellt, welches man auf der Webseite findet.

Videoinstallationen und ihre Wegbereiter

Das Kunsthaus Baselland verkündet: Wir machen weiter, nicht nur digital! Denn Kunst und Kultur haben gerade jetzt die Möglichkeit, für das Wohl aller zu sorgen. War es nicht die Kunst, die uns über die Jahrhunderte aufgezeigt hat, wie mit Krisen umzugehen ist?

Aus diesem Gedanken heraus startet das Kunsthaus am 23. Januar die internationale Gruppenausstellung «Nachleuchten. Nachglühen. Videoinstallationen und ihre Wegbereiter». Im Zentrum der Ausstellung stehen komplexe Videoarbeiten und ihre Vorläufer ab den 1950er Jahren.

Neben dem digitalen Zugang zur Ausstellung, der über die Website und die Social-Media-Kanäle freigeschaltet sein wird, gehören beispielsweise auch Installationen auf dem Vorplatz des Kunsthauses zur Ausstellung oder das Kulturtelefon. Jeden Donnerstag zwischen 10 und 12 Uhr gibt es die Möglichkeit, mit den Expertinnen und Experten 10 Minuten über ein Kunstwerk aus der aktuellen Ausstellung zu sprechen. Anmeldung für das Kunsttelefon erfolgt via E-Mail oder Telefon am Vortag.

Ein Drittel der geprüften Anträge erhalten Geld vom Kanton

Der Fachausschuss Film und Medienkunst Basel-Stadt und Basel-Landschaft prüften insgesamt 18 Gesuche. Sechs davon wurden als unterstützenswert beurteilt. Für die je drei Film- und Medienkunstprojekte wurden insgesamt 265'100 Franken gesprochen.

Das regionale Fördermodell von Filmproduktionen und Medienkunstprojekten besteht aus zwei Säulen. Die Basisförderung erfolgt durch den Fachausschuss Film und Medienkunst BS/BL. Für Herstellungsbeiträge an ambitionierte Kinofilmproduktionen aus Swisslos-Mitteln erfolgt zudem eine halbjährliche Ausschreibung.

Vorlesestunde für die Kleinen

Heute zum ersten Mal alles gemütlich von zu Hause aus via Zoom: Für drei- bis achtjährige Kinder wird weiter vorgelesen. Und das auf mehrere Sprachen: mal auf Englisch, ein andermal auf Portugiesisch und Deutsch. Die Geschichten sind jeweils von den Vorleserinnen sorgfältig ausgesucht. Heute um 15.30 Uhr erzählt Shelly Verma das Volksmärchen «Stone Soup», eine Geschichte über das Teilen. Den Link wird nach der Anmeldung über die Website per E-Mail zugesandt.

Liste rückt 2021 näher an die Art - und erhält neue Projektleitung

Die Liste Art Fair Basel verlässt für die Ausgabe 2021 das angestammte Warteck-Gelände und zieht in eine Halle der Messe Basel. Damit findet die Liste Mitte Juni in unmittelbarer Nachbarschaft zur Art Basel statt - falls die Pandemielage das zulässt.

Den Standortentscheid haben die Veranstalter der Kunstmesse bekanntgegeben. Mit diesem einmaligen Standort für 2021 könne die Liste «den Anforderungen der Planung in Zeiten einer Pandemie gerecht werden und ein Schutzkonzept umsetzen», heisst es.

Darüber hinaus sei die Konzentration von Art Basel, Design Miami, Swiss Art Awards und Liste Art Fair Basel auf einem Gelände ein Zeichen der Solidarität und zeige den Kollaborationswillen zwischen den Akteuren in der zeitgenössischen Kunst.

Joanna Kamm ist nach wie vor die Direktorin der Liste und hat die Leitung inne. Einen Wechsel gab es jedoch in der Projektleitung: Tina Stork zieht sich nach 13 Jahren zurück. Nachfolgerin wird Linda Briem.

Tangoschule Basel schliesst Studio

Basels älteste Tangoinstitution muss sich von ihrem langjährigen Studio im Clarahof verabschieden. Damit steht sie nicht alleine: Viele Tanzschulen befinden sich momentan in der Krise. Bei der Verteilung der Corona-Hilfsgeldern wurden diese nicht berücksichtigt. Dies meldet beispielsweise auch das Braswell Arts Center, das auf seiner Website um Spenden bittet.

Das war einmal: Milonga am Ostertango 2019
Das war einmal: Milonga am Ostertango 2019

Für die Tangoschule Basel besteht jedoch Hoffnung: Sobald Gruppenstunden und Milongas wieder möglich sind, soll woanders weitergetanzt werden. Wo genau Romeo Orsini und Cécile Sidler dann den neuen Tanzraum eröffnen, steht allerdings noch in den Sternen.

Digitaler Gesprächsraum

Das Literaturhaus Basel veranstaltet während den kommenden zwei Wochen (11. - 27. Januar) eine Vortragsreihe zu den drängenden Fragen der aktuellen Zeit. Wie wollen wir das Zusammenleben angesichts der Corona-Krise und in Zukunft gestalten? Was können wir der immer grösser werdenden Spaltung der Gesellschaft entgegensetzen? Wie weiter mit Europa? Welche Folgen hat die Krise für die globale Migration?

Morgen, 13.1.2021, zu Gast sind Autor Jonas Lüscher und Autorin Friederike Kretzen. Jonas Lüscher, der Gewinner des Schweizer Buchpreises 2017, ist vergangenen Sommer selbst schwer an Corona erkrankt. Friederike Kretzen gewann 2018 einen der Schweizer Literaturpreise für ihren Roman «Schule der Indienfahrer» und lebt seit fast 40 Jahren neben Venedig auch in Basel.

Das Gespräch dreht sich um die Frage, wie die Corona-Krise die Sicht auf unsere Gesellschaft und unseren Lebensstil sensibilisiert hat. Die Basler Autorin Gianna Molinari ist mit einer «literarischen Intervention» ebenfalls mit am Tisch. Der digitale Vortrag startet um 19 Uhr. Tickets gibt es online über die Website des Literaturhauses, der Link für die Live-Übertragung wird via E-Mail zugesandt.

Was die Promis gerne hören

Ab sofort präsentieren wir im 14-Tage-Rhythmus immer am Samstag unsere neue Rubrik «17 Songs». Wir haben diese merkwürdige Zahl bewusst gewählt, weil wir keine Lieblingslieder wollten und keine Top Ten, sondern eben eine echte Playlist - und zwar von Persönlichkeiten aus der Region Basel.

Basler Promis teilen ihre Playlists mit uns.
Basler Promis teilen ihre Playlists mit uns.
Foto: Blocks

Dabei spielt es keine Rolle, ob sie aus dem Bereich Kultur, Sport, Politik oder Wirtschaft kommen. Den Auftakt macht Richard Wherlock, Ballettdirektor am Theater Basel. Und ohne hier zu viel zu verraten: Seine Liste lässt erahnen, dass er ein Brite ist...

Digitale Kunstausstellung «We=Link: Sideways»

Das Haus der elektronischen Künste ist bei der aktuellen Ausstellung «We=Link: Sideways» auf der digitalen Plattform «We=Link» mit zwei netzbasierten Werken vertreten. Die Ausstellung entstand aus der Zusammenarbeit mehrerer internationaler Kunstinstitutionen. Die Plattform hat zum Ziel, Kunst online zu präsentieren. «Sideways» untersucht die aktuellsten Formen der Netzkunst und zeigt ihre historischen, kulturellen und intellektuellen Wurzeln auf.

Online Kino-Angebot für Kinder

Die Zauberlaterne - der Filmklub für 6- bis 12-jährige Kinder - baut ihr Angebot online aus. Bis zur Wiedereröffnung der Kinosäle voraussichtlich am 22. Januar verfolgt der Filmklub weiterhin sein Ziel, Kinder auf eine Reise in die Kinowelt zu begleiten.

«Ich möchte einen Film machen», sagt die Katze. «Aber ich weiss nicht über was.»
«Ich möchte einen Film machen», sagt die Katze. «Aber ich weiss nicht über was.»
Screenshot: Zauberlaterne

Der neue interaktive Animationsfilm «Die Katze, die einen Film machen wollte», spielerische Filmrätsel und ein eigenes Streaming-Angebot gibt es auf der Webseite der Zauberlaterne zu entdecken.

Rembrandt, das Original

Der Kulturredaktion wurde vom BaZ-Leser Peter Obrist ein lustiges Foto zugesandt: Ganz in der Nähe des Kunstmuseums, im St. Albangraben wurde Rembrandt eine neue Kopfbedeckung «aufgesetzt».

Foto: Peter Obrist

Die Überschrift «das Original» bezieht sich ursprünglich auf eine Toitoi-Toilette, die sich hinter dem Plakat zur Rembrandt-Ausstellung im Kunstmuseum befindet – steht dem Künstler aber auch gut.

Weihnachtsspecial mit Familie Rasser

Das diesjährige Weihnachtsspecial auf SRF 1 ist ganz der Basler Familie Rasser gewidmet. Am 25. Dezember wird der Familie von 13.10 bis 19.15 Uhr beinahe der ganze Tag gewidmet. Dabei ist unter anderem der national bekannte HD-Soldat Läppli zu sehen. Als Premiere wird dabei auch ein eigens für das Special hergestelltes Porträt der Familie und ihrem Theater Fauteuil gezeigt.

Picasso-Ausstellung verschoben

Wie praktisch alle Kulturschaffenden treffen die aktuellen Lockdown-Regeln des Bundesrats auch das jüngste Basler Kunsthaus. Die Kulturstiftung Basel H. Geiger (KBH.G) muss ihre neue Ausstellung «Pablo Picasso - Seine Plakate» verschieben.

Die Schau will die grafische Sammlung von Werner Röthlisberger vorstellen. Auf einen konkreten Eröffnungstermin verzichtet die KBH.G angesichts der unklaren Corona-Lage.

Der Sammler Werner Röthlisberger mit Picasso-Plakaten im KBH.G-Ausstellungsraum.

Die Ausstellung starte dann, wenn der Bundesrat wieder grünes Licht gibt, was hoffentlich im Januar der Fall sein werde, teilt die Stiftung mit. «Gerade in diesen schwierigen Zeiten ist es wichtig, das kulturelle Leben, so gut es geht, im Gang zu halten, doch die Gesundheit der Gesellschaft hat Priorität», betont Raphael Suter, Direktor der KBH.G.

Sobald der Ausstellungsbetrieb wieder zugelassen wird, sollen sich die Räume an der Spitalstrasse 18 für das Publikum öffnen. Laut geltendem Beschluss des Bundesrates wird das bis zum 22. Januar nicht der Fall sein.

Naturhistorisches Museum pflanzt Mischwald vor seinen Toren

Wie alle Museen muss auch das Naturhistorische Museum Basel wegen den bundesrätlichen Corona-Vorgaben schliessen. Museumsgänger können sich derweilen mit dem kleinen Mischwald, der vor dem Haus in der Basler Altstadt entstanden ist, trösten.

Der Mischwald sei in Zusammenarbeit mit der Stadtgärtnerei Basel angelegt worden und Teil der aktuellen Sonderausstellung «Erde am Limit», die am 20. November eröffnet worden ist und nun vorübergehend schliessen muss, teilte das Museum am Montag mit. Die Ausstellung will aufzeigen, wie der Mensch als Teil der natürlichen Umwelt Einfluss auf die Ökosysteme des Planeten nimmt und welche Konsequenzen daraus resultieren.

150 grosse und kleine Nadel- und Laubbäume sowie Sträucher aus der Baumschule der Stadtgärtnerei seien in 46 Palettenrahmen eingepflanzt worden.

Der Wald vor dem Museum solle daran erinnern, wie wichtig dieser für die natürlichen Kreisläufe auf der Erde und das lokale Klima sei. Die Bäume und Sträucher bleiben sechs Monate stehen, bis sie die Stadtgärtnerei für ihre weitere Verwendung wieder abtransportieren werde.

Lukas Linder erhält Preis für Komische Literatur

Der Basler Autor und frühere BaZ-Mitarbeiter Lukas Linder wird mit dem Förderpreis Komische Literatur 2021 ausgezeichnet. Der Preis geht an literarische Nachwuchstalente, die «auf hohem künstlerischen Niveau das Komische gestalten», wie Linders aktueller Verlag Kein & Aber mitteilt.

Lukas Linder, Autor und Dramatiker.
Lukas Linder, Autor und Dramatiker.
Foto: Agnieczka Cytacka

Der mit 3000 Euro dotierte Preis wird gemeinsam mit dem Kasseler Literaturpreis für grotesken Humor durch die Stadt Kassel und die Stiftung Brückner-Kühner verliehen. Die Jury urteilt über Lukas Linders Romane «Der Letzte meiner Art» (2018) und «Der Unvollendete» (2020) so: «Ironie, Sprachwitz, Karikatur, pointierte Dialogführung, oft bizarre Situationskomik und ein Tableau skurriler und kauziger Figuren sind Mittel seiner humoristisch-melancholischen Poetik des Scheiterns und der Peinlichkeit.» Mit viel Mitgefühl lasse Linder Anti-Helden auftreten, deren «negativer Narzissmus die Brüchigkeit gegenwärtiger Orientierungsstrategien in der Leistungsgesellschaft» spiegelt.

Lukas Linder (36) hat an der Uni Basel Germanistik und Philosophie studiert. Seit zehn Jahren schreibt er Stücke für renommierte Schauspielhäuser. Spezialität: die Tragikomödie. Am Theater Basel wurde in der Ära Beck das Auftragswerk «Das Sündenbuch» uraufgeführt, eine Überschreibung von Gogols Satireklassiker «Der Revisor».

Co-Direktion des Naturhistorischen Museums Basel gefestigt

David Alder und Basil Thüring sind zu definitiven Co-Direktoren des Naturhistorischen Museums Basel ernannt worden. 2017 waren sie ursprünglich zu Übergangsdirektoren bis zur Fertigstellung des Museumsneubaus eingesetzt worden.

Die definitive Anstellung sei gemeinsam mit der Museumskommission beschlossen worden, teilte das Basler Präsidialdepartement am Donnerstag mit. Die beiden Co-Direktoren hätten bewiesen, dass sie das beliebte Museum auch in der herausfordernden Zeit des Umbruchs «hervorragend» leiten und weiterentwickeln konnten, heisst es in der Medienmitteilung.

Die beiden Co-Direktoren David Alder und Basil Thüring (von rechts) wurden zum definitiven Leitungsteam des Naturhistorischen Museums Basel ernannt.
Die beiden Co-Direktoren David Alder und Basil Thüring (von rechts) wurden zum definitiven Leitungsteam des Naturhistorischen Museums Basel ernannt.
Foto: KEYSTONE/GEORGIOS KEFALAS

Anfänglich waren Alder und Thüring nach einer gescheiterten Wahl eines neuen externen Direktors als interne Übergangslösung bis zur Fertigstellung des geplanten Museumsneubaus eingesetzt worden. Die einst auf 2024 geplante Eröffnung des Neubaus im St. Johann-Quartier verzögert sich nun aber unter anderem wegen Einsprachen um voraussichtlich zwei Jahre.

Das Leitungsteam habe sich auch inhaltlich als «ideale Besetzung» erwiesen, heisst es. Das beliebte Museum sei in der Bevölkerung stark verankert und leiste mit Sonderausstellungen, wie aktuell mit «Erde am Limit», wichtige Beiträge zur Diskussion über die Entwicklung der Natur und ihrer Ressourcen.

Sonderausstellung Mercedes-Benz im Pantheon

Das Pantheon Basel hat die Sonderausstellung Mercedes-Benz eröffnet. 23 Fahrzeuge mit dem Stern sind zurzeit im Museum in Muttenz ausgestellt - vom Benz Patent Motorwagen von 1886 bis hin zu der SL-Serie. Die Ausstellung dauert bis zum 18. April 2021.

Die Verschiebung der Vorfasnachtsveranstaltung wird geprüft

Aufgrund der Corona-Pandemie kann die Vorfasnachtsveranstaltung «s'Läggerli» nicht wie geplant vom 14. Januar bis 6. Februar 2021 durchgeführt werden.

Der fasnächtliche Schwank rund um die Familie Keller, gespickt mit einzelnen fasnächtlichen Darbietungen, sei jedoch weniger von der Aktualität rund um die Fasnacht abhängig als ähnlihce Veranstaltungen, schreibt Produzent Patrick «Almi» Allmandinger in einer Medienmitteilung. Deshalb werde eine Verschiebung auf April 2021 geprüft. Auf der Läggerli-Homepage ist noch bis am 19. Dezember eine Umfrage aufgeschaltet, um zu erfahren, ob dies auf Interesse stösst. Über die Modalitäten, Gültigkeit und gegebenenfalls Rückerstattung der Preise für bereits bezogene Karten wird im Januar 2021 informiert.

Die jährliche «Läggerli-Blaggedde» wurde bereits produziert und kann ab sofort via E-Mail vip@laeggerli.ch für 25 Franken bestellt werden.

2020 stand der Durchführung des «Läggerli» nichts im Weg.
2020 stand der Durchführung des «Läggerli» nichts im Weg.

red