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Kommentar zu Europa und ChinaBitte mehr Mut auf der Gratwanderung

Beim letzten EU-China-Gipfel 2019 in Brüssel schienen die Beziehungen noch weitgehend in Ordnung zu sein. Nach der Corona-Pandemie ist das anders.

Werte gegen Interessen

61 Kommentare
    Pedro Reiser

    Fast alle Kommentar-Schreiber finden USA oder die EU und sogar die Schweiz sollten den Chinesen die Leviten lesen. Ich wundere mich immer wieder über die Leichtigkeit, mit der sich jede und jeder in die inneren Angelegenheiten anderer Staaten mischen. Die UNO-Charta, die Verfassungscharakter für das Völkerrecht hat, ist klar: das Eingreifen in die inneren Angelegenheiten eines Staates ist nach Art. 2 Ziff. 7 der UN-Charta unzulässig. Wenn jetzt z.B. UK glaubt, China habe die Vereinbarung betreffend Hong Kong verletzt, dann kann es eine Klage beim Internationalen Gerichtshof in Den Haag einreichen, wie es kürzlich Peru und Chile betreffend Grenzstreitigkeiten taten. Wenn sogar südamerikanische Länder ihre Streitigkeiten friedlich lösen können, wieso nicht die "zivilisierten" Europäer mit den Chinesen, die sich viel konsequenter an die Nicht-Einmischung halten als viele westliche Staaten.