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Essay über StolzBitte loben Sie mich nicht für diesen Text

Anerkennung löst bei unserem Autor Unbehagen aus. So wie an jenem Samstagmorgen als er seiner Frau das Midlife-Crisis-Projekt zeigt, an dem er sich wochenlang verausgabt hat.

Ein Empire State Building hat sich unser Autor nicht gebaut, aber eine ansehnliche Hütte.
Ein Empire State Building hat sich unser Autor nicht gebaut, aber eine ansehnliche Hütte.
Foto: Lukas Wassmann

«I am the greatest», sprach einmal der Boxer Muhammad Ali. «I said that even before I knew I was.» Zu Deutsch: «Ich bin der Grösste. Das sagte ich schon, bevor ich wusste, dass ich es bin.» Ein Jahrhundertspruch von einem Jahrhundertsportler. Ungleich näher fühle ich mich aber dem Basketballer Klay Thompson, der, von einer Reporterin auf die grandiose Leistung seines Teams angesprochen, Folgendes aneinanderreihte: «Uh, it’s great on both si … both, uh,it’s great ... both, both of them are great, and uhmmm ...» Ich verzichte auf eine Übersetzung, auch weil ich mir nicht sicher bin, um welche Sprache es sich handelt. Nach dem Interview schlich Thompson davon, wohl in grosser Sorge, er könnte über seine eigenen Füsse stolpern.

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