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Kunst und BidenBidens Siegervideo bezieht sich auf eine Kunstaktion

Vorbild für das Siegervideo von Biden/Harris ist eine Kunstaktion der afroamerikanischen Künstlerin Lorraine O’Grady aus dem Jahr 1983.

Ein Bilderrahmen – und schon ist das Leben Kunst: Lorraine O’Grady schickte Aktivisten mit Bilderrahmen unter die Leute und liess sie fotografieren.
Ein Bilderrahmen – und schon ist das Leben Kunst: Lorraine O’Grady schickte Aktivisten mit Bilderrahmen unter die Leute und liess sie fotografieren.
Foto: Crystal Bridges (Museum of American Art)

In einem traumhaft utopischen Videoclip feiert die Kampagne von Joe Biden und Kamala Harris den Wahlsieg. Nur zwei Minuten braucht der Kurzfilm, der am Samstag erstmals auf den Fernsehkanälen gesendet wurde, um Amerikaner aus allen Gesellschaftsschichten zu Hause und am Arbeitsplatz, in hektischen Städten und unendlichen Landschaften zu vereinen. Die Bilder werden von einem Soundtrack begleitet, auf dem Ray Charles «America the Beautiful» singt. Den roten Faden des Clips bilden goldene Bilderrahmen, mit denen immer wieder aufs Neue Personen und Gesichter eingerahmt werden. Am Schluss gipfelt der Bilderreigen in einem pathetischen Wahlkampfslogan: «Ein Land für alle Amerikaner. Eine Zukunft für alle Amerikaner. Ein Präsident für alle Amerikaner.»

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