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Geschummelt bei HilfsgeldernBetrüger zweigten zehn Millionen ab

Der Bundesrat ging davon aus, dass es bei den Hilfskrediten zur Abfederung der Covid-Massnahmen zu keinen grossen Missbräuchen kommt. Nun verfolgen aber die beiden Basel bereits über 50 Fälle.

Einige Firmenbesitzer stellten Anträge für Covid-19-Hilfskredite und versuchten die Behörden durch manipulative und falsche Angaben zu betrügen.
Einige Firmenbesitzer stellten Anträge für Covid-19-Hilfskredite und versuchten die Behörden durch manipulative und falsche Angaben zu betrügen.
Foto: Keystone

Wo viel Geld leicht zu holen ist, mischen auch Menschen mit, die es mit der Wahrheit nicht so genau nehmen und als Nutzniesser vom Feld gehen wollen. Nachdem der Bund den Geldhahn im Rahmen der Covid-19-Unterstützungszahlungen geöffnet hatte, tummelten sich auch Betrüger unter den Antragsstellern. Vergangenen Dezember hat die Baselbieter Staatsanwaltschaft erstmals Anklage in einem Verfahren wegen «Covid-19-Kreditbetrugs» erhoben. Die Strafverfolgungsbehörden werfen der beschuldigten Person vor, einen entsprechenden Unterstützungskredit in der Höhe von 10’000 Franken «mittels mutmasslich unwahrer Angaben erwirkt und anschliessend zweckwidrig verwendet zu haben», wie Michael Lutz von der Staatsanwaltschaft Baselland sagt. Der Beschuldigte hat versucht, weitere 50’000 Franken zu erschleichen, es kam dann aber doch zu keiner Kreditauszahlung. Wann genau dieser Fall am Baselbieter Strafgericht verhandelt wird, ist noch nicht bekannt.

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