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Droht der nächste Flop?Berset ist gegen strengere Masken-Regeln

Für den Gesundheitsminister ist ein Obligatorium des Typs FFP2 wie in Bayern «nicht notwendig». Die Armee hat zuhauf solche Masken beschafft – jedoch unter fragwürdigen Umständen.

Bundesrat Alain Berset reist im Zug mit einer Hygienemaske. Er sieht derzeit keinen Grund, um auf eine FFP2-Maske zu wechseln.
Bundesrat Alain Berset reist im Zug mit einer Hygienemaske. Er sieht derzeit keinen Grund, um auf eine FFP2-Maske zu wechseln.
Foto: Alessandro della Valle, Keystone

Plötzlich sind FFP2-Masken in aller Munde – und sie werden auch zunehmend vor diesen platziert. In Bayern reichen normale Hygienemasken nicht mehr aus, ab Montag sind in öffentlichen Verkehrsmitteln und in Läden FFP2-Masken obligatorisch. In der Schweiz zwar nicht, aber auch hier steigt die Nachfrage. Dies zeigt ein Blick in die Onlineshops. In einigen sind FFP2-Masken bereits vergriffen, bei anderen Händlern muss man längere Lieferfristen hinnehmen – und wiederum andere locken noch mit Rabatten.

Jetzt äussert sich Bundesrat Alain Berset erstmals zum neuen Masken-Trend, ohne jedoch auf diesen aufzuspringen. «Wir haben derzeit keine Evidenz, dass FFP2-Masken notwendig sind», sagt der Gesundheitsminister. «Deshalb verzichten wir im Moment auf strengere Vorgaben bei den Masken.»

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