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Widerstand gegen RahmenabkommenMit Bernhard Russi und Kurt Aeschbacher gegen den EU-Vertrag

250 Persönlichkeiten setzen sich gegen das Rahmenabkommen ein. Im Interview erklären zwei Wirtschaftsgrössen, was sie vorhaben.

«Wir unterstützen die Bilateralen und repräsentieren eine weltoffene Schweiz»: Alfred Gantner (l.) und Philip Erzinger.
«Wir unterstützen die Bilateralen und repräsentieren eine weltoffene Schweiz»: Alfred Gantner (l.) und Philip Erzinger.
Foto: Gerry Nitsch, Herbert Zimmermann

Das Gespräch mit Philip Erzinger, Geschäftsführer des Vereins, und Alfred Gantner, Mitbegründer der Partners Group, findet im grossen Videokonferenzraum in der Konzernzentrale in Baar statt – dem wichtigsten Raum des Gebäudes, denn hier diskutiert das Investment-Committee, in welches Unternehmen die Kundengelder der Beteiligungsgesellschaft angelegt werden. Dabei geht es oft heiss her. Wie bei der Diskussion um das Rahmenabkommen.

Sie haben mit Ihren beiden Mitgründern der Partners Group die Allianz Kompass ins Leben gerufen, um das institutionelle Rahmenabkommen zu bekämpfen. Wie viel Geld stecken Sie da rein?

Gantner: Wir drei haben eine Anschubfinanzierung eines mittleren sechsstelligen Betrags geleistet. In der Aufbauphase haben wir aber vor allem Denkarbeit investiert und das Abkommen volkswirtschaftlich und juristisch analysiert.
Erzinger: Die Allianz hat neben mir eine zweite festangestellte Kraft, das reicht für die Aufbauphase. Aber das Budget wird natürlich aufgestockt, wenn es zu einer Volksabstimmung über das Abkommen kommt.

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