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Vom Büezer- zum Multikultiverein

Der FC Länggasse Bern feiert am Wochenende sein 100-Jahr-Jubiläum mit einem grossen Fest. Seit Jahren verzeichnet der als FC Fortuna gegründete Quartierverein einen grossen Zustrom an Junioren.

Die Mannschaft des FC Länggasse in den 1920er-Jahren auf der Allmend. (zvg)
Die Mannschaft des FC Länggasse in den 1920er-Jahren auf der Allmend. (zvg)

1910 wurde im längst abgerissenen Tramhäuschen in der Länggasse der FC Fortuna gegründet. Es war bereits der dritte «wilde» Verein im Quartier, aber schon bald verleibte sich der «Neuling» die beiden anderen, den FC Südstern und den FC Bremgarten, ein. Beim FC Südstern war der Kassier mit der Kasse durchgebrannt. Beim FC Bremgarten, der offenbar nur Mitglieder aus der hintersten Länggasse, sogenannte Waldhütteler aufnahm, sind die Gründe für die Anlehnungsbedürftigkeit nicht bekannt. Am Anfang wurden die Tore mit Bohnenstangen oder Kleiderhäufchen markiert. Gespielt wurde auf einem Feld in der Waldeck in Ostermundigen, dann auf der Berner Allmend, erst ab 1927 wurde das Spielfeld in der Länggasse benutzt. Die Vereinsfarben waren seit jeher Gelb und Blau. 1918 erfolgte die Aufnahme in den Schweizerischen Fussballverband; dabei wurde der Name in FC Länggasse geändert, weil es in Burgdorf bereits einen FC Fortuna gab.

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