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Gastkommentar eines Basler WirtsBeizensterben: Dem Staat fehlt im Existenzkampf das Augenmass

Die Basler Wirte taten alles, um die Sicherheit in ihren Lokalen zu garantieren und unterstützten alle Massnahmen. Doch die Loyalität droht zu schwinden. Die Bürokratie für schnelle Hilfe ist gigantisch.

Nichts geht mehr in den Basler Beizen. Die Wirte haben nun wenigsten Zeit, sich mit der Bürokratie rumzuschlagen.
Nichts geht mehr in den Basler Beizen. Die Wirte haben nun wenigsten Zeit, sich mit der Bürokratie rumzuschlagen.
Foto: Georgios Kefalas (Keystone)

Die Unternehmen, von denen ich hier schreibe, heissen Baslerhof, Sternen, Elisabethenstübli, oder sie tragen den Namen ihres Patrons – Gianni oder Roberto: Es sind die Restaurants unserer Stadt. Die Inhaber sind diplomierte Restaurateure oder Köche mit langjähriger Erfahrung. Das ist auch nötig: Es gibt kaum eine Branche, der mehr auf die Finger geschaut wird.

Kaum etwas erregt mehr Aufregung, als wenn ein Beizer mal sein Lokal länger offen lässt oder die Sonnenstoren auf das Trottoir ragen. Viele Beamte kümmern sich darum, dass alles rechtens ist: Gastgewerbe-, Lebensmittel- und Arbeitsinspektorat, Inspektoren des L-GAV, der Mehrwertsteuer und der AHV, die Allmend- und Alkoholverwaltung und viele mehr.

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