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Umweltschutz vs. UmweltschutzBau des Hafenbeckens 3 wird zum grünen Streitfall

Die Stadtentwicklung forciert ein Hafenprojekt in Basel, zu dem Umweltverbände teilweise auch ja sagen.

Die Corona-Pandemie hat das wirtschaftliche Wachstum zurückgeworfen.

112’000 Lastwagenfahrten weniger

Studie bestätigt Umlagerungseffekt

Ersatzfläche in den nächsten Wochen

Wichtiger Korridor für Arten

7 Kommentare
    O. Balmer

    Neben den rein sachlichen Argumenten, die gegen dieses Projekt angeführt werden können, ist vor allem bemühend, wie da konsequent der Bevölkerung Sand in die Augen gestreut wird. Der ökologische Ersatz sei eine Sache von Wochen? So ein Quatsch! Ein Ersatz ist in ganz weiter Ferne. Wer sich die riesige Grösse (20 ha) und den ökologischen Wert der betroffenen Fläche ansieht und schaut, wie viel offene Flächen in der Region überhaupt noch zur Verfügung stehen, wird bald den Verdacht haben, dass diese Fläche wohl schlicht nicht ersetzt werden kann. Zumal am Rhein nochmal 10 ha geschützte (Eisenbahn-)Flächen für die Überbauung des Klybeckquais weichen sollen - und zusätzlich ersetzt werden müssen. Vielleicht sollten sich die Verantwortlichen des Kantons überlegen, welche dieser Flächen ihnen wichtiger ist.

    Wieso baut die SBB ihr Containerterminal (das Hafenbecken 3 interessiert sie ja sowieso nicht wirklich) eigentlich nicht einfach beim bestehenden Rangierbahnhof Muttenz anstatt auf einem Naturschutzgebiet? Dann müssten auch nicht alle Lastwagen durch Basel fahren.

    Und dann immer wieder diese Feststellung, dass das Gebiet «nur» als nicht bereinigtes Objekt im Bundesinventar sei. Das beeinflusst den Schutzstatus überhaupt nicht. Es sagt nur aus, dass der Kanton Basel-Stadt seit Jahren seinen Pflichten nicht nachgekommen ist, die er von Gesetzes wegen hat. Die Fläche ist bundesrechtlich geschützt.