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Subventionen gesichertBasler Zolli erhält weiterhin Gelder vom Kanton Basel-Stadt

Der Grosse Rat bewilligt die jährliche Unterstützung von knapp 1,5 Millionen Franken bis zum Jahr 2024.

Das Erdmännchen im Basler Zolli kann sich auf die Basler Politik verlassen: Der Kanton Basel-Stadt unterstützt den Zolli weiterhin mit jährlich 1,45 Millionen Franken.
Das Erdmännchen im Basler Zolli kann sich auf die Basler Politik verlassen: Der Kanton Basel-Stadt unterstützt den Zolli weiterhin mit jährlich 1,45 Millionen Franken.
Georgios Kefalas (Keystone)

Der Kanton Basel-Stadt unterstützt den Zolli in den Jahren 2021 bis 2024 weiterhin mit jährlich 1,45 Millionen Franken. Der Grosse Rat hat am Donnerstag die Subventionen einstimmig bewilligt.

Der Zolli kann sich auch in Krisenzeiten auf die Basler Politik verlassen. Auch wenn er derzeit wegen der Corona-Krise erneut geschlossen ist, lobten ihn alle Votanten im Rat als einzigartige Hauptattraktion des Kantons und als unverzichtbares Naherholungsgebiet für die Bevölkerung.

Entsprechend war die Weiterführung der staatlichen Unterstützung in der Höhe von 1,45 Millionen Franken pro Jahr unbestritten. Der Zolli kann zudem von einem lediglich symbolischen Baurechtszins von 125 Franken jährlich für das beanspruchte Areal in der Grösse von 112‘989 Quadratmetern profitieren. Der marktübliche Baurechtszins würde sich auf 790'000 Franken belaufen.

Der Zolli ist gegenwärtig mehr als sonst auf die staatliche Unterstützung angewiesen. 2020 musste er wegen der 82-tägigen Schliessung in der ersten Lockdown-Phase einen Netto-Cash-Abfluss von 3,4 Millionen Franken verkraften. Und im Budget für das Jahr 2021 ist ein Verlust von 4 Millionen Franken vorgesehen.

Allerdings hat der Zolli hierbei die Erträge aus Spenden und Legaten mit 2,25 Millionen Franken sehr tief angesetzt. In den vergangenen Jahren erhielt er jeweils über 9 Millionen Franken an privaten Zuwendungen – fast so viel, wie er über die Eintrittsgelder und Abonnements eingenommen hat.

SDA