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Mehr Auslauf für VierbeinerBasler Regierung wird Verbote für Hunde kaum lockern

Die Exekutive gibt eine zögerliche Antwort auf eine Anfrage der CVP-EVP Grossrätin Beatrice Isler. Untersagte Spaziergänge für Hundehalter in Parks im Gellert oder in der Breite müssten breit diskutiert werden.

Hunde haben in Basel einen schweren Stand. Vielerorts gilt Leinenpflicht oder gar ein Verbot, mit ihnen spazieren zu gehen.
Hunde haben in Basel einen schweren Stand. Vielerorts gilt Leinenpflicht oder gar ein Verbot, mit ihnen spazieren zu gehen.
Foto: Nicole Pont

Rund 5100 Hunde leben im Kanton Basel-Stadt. Deren Halterinnen und Halter bezahlen dafür Steuern – und dies vor allem bei mehreren Hunden, nicht zu knapp. So kostet ein Hund jährlich 160 Franken. Pro weiteres Tier ist die doppelte Steuer von 320 Franken fällig. Wie Kantonstierarzt Michel Laszlo auf Anfrage sagt, handle es sich bei der Bemessung der Steuer und der Doppelbesteuerung um eine beabsichtigte Lenkungsmassnahme, um eine Balance zwischen Hunden und Bewohnern im engen Stadtraum zu wahren. «Nicht jedermann mag Hunde. Übermässiges Gebell, Kothäufchen und zu viele Tiere auf einem beschränkten Raum können vermehrt zu sozialen Konflikten wie auch zu Zwischenfällen mit Bissen, Rudelverhalten oder zu Rangkämpfen von mehreren Hunden führen.» Die Doppelsteuer in Basel-Stadt bestehe gemäss Laszlo seit Anfang 1900 und sei bei jeder Revision des Hundegesetzes bewusst beibehalten worden. Sie soll Konflikte zwischen Hundehaltern und nicht-Hundehaltern im öffentlichen Raum entgegenwirken.

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