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Revision des MuseumsgesetzesBasler Museen sollen Globalbudgets erhalten

Die Basler Regierung legt dem Grossen Rat ein neues Gesetz für die fünf staatlichen Museen vor. Unter anderem sollen die Kontroll- und Führungsinstanzen anders geregelt werden.

Das Kupferstichkabinett könnte das Kunstmuseum der Bevölkerung künftig gratis zugänglich machen.
Das Kupferstichkabinett könnte das Kunstmuseum der Bevölkerung künftig gratis zugänglich machen.
Foto: Keystone

Das Historische, das Naturhistorische, das Antiken-, das Kunstmuseum und das Museum der Kulturen sollen ein neues Gesetz erhalten. Wie die Regierung am Dienstag mitteilt, sollen die fünf staatlichen Museen nicht ausgelagert, sondern weiterhin als Dienststellen des Präsidialdepartements geführt werden. Um den Museen mehr Planungssicherheit zu gewähren, soll die Finanzierung durch das «bisherige und komplizierte Bonus-Malus-System» durch einen sogenannten Globalkredit ersetzt werden. Über diesen muss alle vier Jahre der Grosse Rat befinden. Das Parlament definiert gleichzeitig einen Leistungsauftrag, den die Museen erfüllen müssen. Wie die Regierung in der Mitteilung schreibt, entspreche dies dem «ausdrücklichen Wunsch» der Museen nach einer stärkeren Selbstständigkeit. Dies bedeute, dass die Häuser einfacher Rücklagen für grosse Ausstellungen bilden könnten. Innerhalb der vier Jahre können die Mussen Über- oder Unterschreitungen des Budgets auf die Folgejahre übertragen.

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