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Mittelstands-Vertreter frustriertBasler müssen wegen Corona mehr Steuern bezahlen

Angesichts der schlechten Wirtschaftslage sind Finanzdirektorin Tanja Soland die Hände gebunden: Die geplante Steuersenkung um 23 Millionen muss warten.

Tanja Soland hält am Plan fest: «Gezielte Massnahmen für die Betroffenen sind allgemeinen Steuersenkungen vorzuziehen.»
Tanja Soland hält am Plan fest: «Gezielte Massnahmen für die Betroffenen sind allgemeinen Steuersenkungen vorzuziehen.»
Foto: Dominik Plüss

23 Millionen Franken. Um diesen Betrag hätten die Einwohner des Kantons Basel-Stadt im Steuerjahr 2021 entlastet werden sollen – so sah es der «Basler Kompromiss» zur Steuervorlage 17 vor. Doch weil die Corona-Krise die Wirtschaft gelähmt hat, kommt nun eine andere Klausel des neuen Steuergesetzes zum Tragen: Nimmt das Bruttoinlandprodukt in zwei Quartalen hintereinander ab, wird die Steuersenkung verschoben. Das sind schlechte Nachrichten für all jene, die ein steuerbares Einkommen bis 200’000 Franken auszuweisen haben und damit in die begünstigte Kategorie gefallen wären.

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