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An den Rand gedrängtBasler FDP wird zur Schrumpfpartei

Die Bürgerlichen geben dem neuen Wahlgesetz und der grünen Welle die Schuld am Desaster.

Müssen über die Bücher: Die FDP-Exponenten Titus Hell, Luca Urgese und Christophe Haller (von links) studieren die Resultate.
Müssen über die Bücher: Die FDP-Exponenten Titus Hell, Luca Urgese und Christophe Haller (von links) studieren die Resultate.
Foto: Nicole Pont

Die definitiven Resultate der Regierungswahl sind längst als Push-Nachrichten auf den Mobiltelefonen erschienen. Doch das Dutzend an Freisinnigen, das sich am Sonntag um 17.30 Uhr im Atelier Vonlanthen im St. Johann versammelt hat, blickt noch immer auf die Leinwand. Dort läuft irgendeine Wiederholung von «Telebasel». Verpasst.

Und nicht nur die Echtzeit-Übertragung der Resultate. Die Freisinnigen haben auch die Wahlen in den Grossen Rat verloren. Sie schaffen es noch auf sieben Sitze. Zehn waren es vorher, elf waren das Ziel. Ein Desaster.

Luca Urgese, der als Parteipräsident zu diesem Zeitpunkt im Kongresszentrum sein muss, beschwichtigt. Seine Analyse umfasst zwei Punkte. Zum einen habe die Partei zwei Sitze wegen des neuen Wahlgesetzes verloren. Nun ist es ein weiterer Sitz weniger. Zum anderen schiebt er den Abschiffer auf die grüne Welle, «die sich auch in Basel-Stadt weiter fortsetzt».

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