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Kanton hilft GastgewerbeBasler Beizen zu, Solothurner bauen aus

Während in Basel ein zweiter Lockdown die Gastroszene zum Erliegen bringt, bewilligt der Kanton Solothurn Erweiterungsbauten ohne Baubewilligung.

Solothurner Restaurants dürfen beheizte Ersatzflächen ohne ordentliche Baubewilligung erstellen. (Symbolbild)
Solothurner Restaurants dürfen beheizte Ersatzflächen ohne ordentliche Baubewilligung erstellen. (Symbolbild)
Foto: Peter Klaunzer

«Die Dämme brechen. Land unter! Mayday, Mayday! Hört uns jemand?»

Maurus Ebneter, Präsident Wirteverband Basel-Stadt

Verkehrte Welt zwischen Dornach und Basel. Nachdem in Basel der Regierungsrat die Beizen geschlossen hat, macht der benachbarte Kanton Solothurn das Gegenteil. In den 23 Gemeinden des Schwarzbubenlandes können Gastrobetriebe in der Corona-Krise ab sofort Erweiterungsbauten ohne Baubewilligung erstellen.

Der Regierungsrat hat einen fraktionsübergreifenden, dringlichen Auftrag dieser Tage für erheblich erklärt. Ausnahmeregelungen erlauben es nun dem Gastgewerbe, in den Wintermonaten Provisorien zu errichten. Diese können während eines halben Jahres ohne ordentliche Baubewilligung betrieben werden. Dadurch sollen in erster Linie Ersatzflächen oder Warteräume entstehen. Entsprechend der Jahreszeit dürfen diese auch beheizt werden. Nicht nur die Solothurner Beizen profitieren vom Entscheid, sondern auch das Gewerbe ganz allgemein. Auch dieses kann nun durch die Erweiterung seiner Lokalitäten den Publikumsverkehr trotz geltendem Schutzkonzept aufrechterhalten oder im besten Fall sogar ausbauen.

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